Opel Corsa D
2006–2014
Kurzbeschreibung
Der Opel Corsa D ist die vierte Corsa-Generation und wurde von 2006 bis 2014 als Drei- und Fünftürer gebaut, er löste den Corsa C ab. Mit 3999 mm Länge ist er gegenüber dem Vorgänger um 160 mm gewachsen und bleibt knapp unter der Vier-Meter-Marke. Seit Januar 2011 gibt es die überarbeitete Version mit geänderter Frontpartie und Adleraugenscheinwerfern. Typisch sind eine solide Verarbeitung, ein sicheres Fahrverhalten und eine große Auswahl an Benzin- und Dieselmotoren.
Stärken
- Verarbeitung und Sitze: Der Corsa D ist solide verarbeitet, die Sitze vorn sind bequem, und in der ersten Reihe finden auch große Fahrer genug Platz.
- Zuverlässige Technik: In der ADAC-Pannenstatistik landet er unter den Kleinwagen im oberen Mittelfeld, die Pannenhäufigkeit liegt leicht unter dem Durchschnitt.
- Fahrverhalten und Crashtest: Er fährt stets sicher und ausgewogen, und im Euro-NCAP-Crashtest 2006 erreichte er beim Insassenschutz fünf Sterne.
- Große Motorenauswahl: Das Angebot reicht von 60 PS bis zum OPC mit 192 PS, für den Alltag reichen die Benziner mit 70 bis 100 PS vollkommen aus.
Schwächen
- Ölverlust und Fahrwerk: Bei der Hauptuntersuchung schneidet er unterdurchschnittlich ab, vor allem Ölverlust sowie defekte Federn und Dämpfer fallen auf.
- Steuerkette und Getriebe: Bei den Twinport-Benzinern 1.2 (Z12XEP) und 1.4 (Z14XEP) längt sich die Steuerkette, erkennbar am Rasseln direkt nach dem Kaltstart. Getriebe zeigen teils schon vor 100.000 km Laufgeräusche in einzelnen Gängen.
- Easytronic-Getriebe: Das automatisierte Schaltgetriebe Easytronic nervt mit langen Schaltzeiten und ruckartigem Anfahren, 2006 und 2007 fiel es häufig aus.
- Kofferraum und Fond: Der Kofferraum ist für einen Kleinwagen höchstens mittelmäßig groß, und im Dreitürer wird es hinten für Erwachsene sehr eng.