Audi A4 B7
2004–2008
Kurzbeschreibung
Der Audi A4 B7 ist die dritte Baureihe des A4 und wurde von November 2004 bis März 2008 verkauft, die Limousine bis September 2007, der Avant bis März 2008 und das Cabriolet von Januar 2006 bis Februar 2009. Offiziell gilt er als Facelift und gehört noch zum Typ 8E, trotzdem hat Audi Stoßfänger, Scheinwerfer und Heckleuchten neu gestaltet. Am markantesten ist der Singleframe-Kühlergrill, den er als erstes Audi-Modell der Mittelklasse trägt. Bis Ende Juni 2007 entstanden rund 800.000 Exemplare, etwa die Hälfte davon als Kombi. Die Benziner haben 1,6 bis 4,2 Liter Hubraum, die Diesel 1,9 bis 3,0 Liter, Nachfolger ist der A4 B8.
Stärken
- Qualität und Pannenbilanz: Die Verarbeitung ist hochwertig, der A4 gehört zu den zuverlässigsten Autos seiner Klasse und zeigt in der ADAC-Pannenstatistik keine Auffälligkeiten.
- Fahreigenschaften: Der Fahrkomfort ist hoch, die Straßenlage ist sehr sicher, und die Bremsen packen kräftig zu.
- Platz und Kofferraum: Vorn gibt es viel Platz, der Kofferraum ist groß, und Kindersitze lassen sich gut unterbringen.
- Unterhalt und Werterhalt: Die Betriebskosten sind gering, und gepflegte Exemplare verlieren nur noch wenig an Wert.
Schwächen
- Multitronic-Automatik: Die stufenlose Automatik kann beim Anfahren ruckeln und ganz ausfallen, ein Getriebewechsel kostet rund 6500 Euro.
- 1.8T und 2.0 TFSI: Der 2.0 TFSI braucht oft viel Öl, und bei beiden Motoren können verstopfte Ölsiebe den Öldruck zusammenbrechen lassen.
- Vierzylinder-TDI: Beim 2.0 TDI kann eine verschlissene Sechskantwelle der Ölpumpe einen Motorschaden auslösen, bei hoher Laufleistung werden oft neue Pumpe-Düse-Elemente fällig.
- Achsen und Lenkung: Querlenker und Spurstangenköpfe verschleißen, hinten geben regelmäßig die Radlager auf, und gelegentlich ist das Lenkgetriebe defekt.